Zum Inhalt springen
5 % RABATT AUF IHRE ERSTE BESTELLUNG! JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN UND GUTSCHEIN ERHALTEN.
5 % RABATT AUF IHRE ERSTE BESTELLUNG! JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN UND GUTSCHEIN ERHALTEN.
5 % RABATT AUF IHRE ERSTE BESTELLUNG! JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN UND GUTSCHEIN ERHALTEN.
Wagen
Oxidative Stress

Oxidativer Stress: Was ist das, wodurch entsteht er und wie lässt sich seine Wirkung reduzieren?

Wir hören häufig davon, wie wichtig Antioxidantien sind – sowohl in der Ernährung als auch in der Hautpflege. Doch warum brauchen wir sie eigentlich? Und weshalb spielen Antioxidantien in unserer täglichen Ernährung und in kosmetischen Pflegeprodukten eine so wichtige Rolle? Einer der Gründe dafür ist oxidativer Stress. In diesem Artikel erklären wir, was oxidativer Stress bedeutet, wie er entsteht, welche Auswirkungen er auf die Haut haben kann und was sich dagegen tun lässt.

Was ist oxidativer Stress? Einfach erklärt

Was ist oxidativer Stress? Hinter dem Begriff stehen chemische Prozesse, bei denen im Körper und insbesondere auch in der Haut instabile Moleküle entstehen. Dazu gehören reaktive Sauerstoffspezies (ROS). Ihnen fehlt ein Elektron beziehungsweise sie besitzen ein ungepaartes Elektron und versuchen, diesen Zustand durch Reaktionen mit anderen Molekülen auszugleichen.

Solche hochreaktiven Moleküle werden häufig als freie Radikale bezeichnet. Wenn zu viele davon entstehen und die körpereigenen Schutzmechanismen nicht mehr ausreichen, kann oxidativer Stress auftreten. Dabei können Zellbestandteile und andere Moleküle geschädigt werden.

Besonders betroffen sein können unter anderem Proteine und Lipide. Dazu gehören auch Strukturen wie Kollagen und Elastin, die wesentlich zur Festigkeit und Elastizität der Haut beitragen. Hält oxidativer Stress über längere Zeit an, kann er Prozesse der vorzeitigen Hautalterung begünstigen und allgemein die Anpassungs- und Regenerationsfähigkeit des Organismus beeinträchtigen.

Das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien

Obwohl reaktive Sauerstoffspezies häufig einen schlechten Ruf haben, sind sie nicht grundsätzlich schädlich. In kontrollierten Mengen erfüllen sie wichtige Funktionen im Körper. Sie sind unter anderem an der Immunabwehr beteiligt und dienen als Signalmoleküle, über die Zellen Informationen weitergeben. Eine gewisse Menge an freien Radikalen gehört deshalb zu den normalen biologischen Prozessen.

Antioxidantien helfen dabei, die Menge reaktiver Sauerstoffspezies zu regulieren und das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Vitamin C, Vitamin E, Fullerene und andere Antioxidantien können überschüssige freie Radikale neutralisieren, indem sie Elektronen zur Verfügung stellen, ohne dabei selbst unmittelbar zu hochreaktiven Molekülen zu werden. Einfacher gesagt: Sie fangen freie Radikale ab und begrenzen oxidative Kettenreaktionen. Problematisch wird es vor allem dann, wenn dieses oxidative Gleichgewicht dauerhaft gestört ist.

Was bedeutet oxidativer Stress und wodurch wird er verursacht?

Die Menge freier Radikale, die unter anderem Alterungsprozesse der Haut beschleunigen können, kann aus unterschiedlichen Gründen zunehmen. Eine wichtige Rolle spielt der Lebensstil: Rauchen, Umweltbelastungen, Stress, Schlafmangel und eine intensive oder lang anhaltende UV-Belastung können oxidativen Stress fördern. Auch ein Mangel an antioxidativen Schutzstoffen, beispielsweise infolge einer unausgewogenen Ernährung, eines Vitaminmangels oder nach bestimmten Erkrankungen, kann dieses Gleichgewicht beeinflussen.

Oxidativer Stress der Haut: Wie beeinflusst er die Hautalterung?

Oxidativer Stress der Haut kann sich im Laufe der Zeit auch äußerlich bemerkbar machen. Freie Radikale können unter anderem Strukturen wie Kollagen und Elastin beeinträchtigen und damit Prozesse fördern, die mit der Hautalterung verbunden sind. Mögliche sichtbare Veränderungen sind:

Wie lässt sich oxidativer Stress reduzieren?

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um oxidativen Stress zu reduzieren und seine Auswirkungen auf die Haut zu begrenzen, ist eine ausgewogene Ernährung. Sie sollte ausreichend Vitamine enthalten, darunter insbesondere Vitamin C und Vitamin E. Sinnvoll ist außerdem eine Ernährung mit natürlichen Quellen antioxidativ wirkender Pflanzenstoffe. Dazu gehören unter anderem Obst, Beeren sowie grünes und anderes Gemüse. Eine abwechslungsreiche Ernährung versorgt den Organismus mit zahlreichen Stoffen, die an seinen natürlichen Schutzmechanismen beteiligt sind.

Oxidativer Stress und Anti-Aging: Unterstützung der Haut von außen

Auch mit geeigneten kosmetischen Produkten lässt sich die Haut in ihrer Pflege unterstützen, damit sie möglichst geschmeidig, widerstandsfähig und gepflegt bleibt. Im Zusammenhang mit oxidativem Stress und Anti-Aging spielen dabei vor allem folgende Ansätze eine Rolle:

Kosmetik mit Antioxidantien

Zu den in der Kosmetik eingesetzten antioxidativen Inhaltsstoffen gehören auch Fullerene. Dabei handelt es sich um Kohlenstoffmoleküle mit einer charakteristischen, kugelförmigen Struktur. Sie werden in Hautpflegeprodukten unter anderem aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften eingesetzt. Auch Pflegeprodukte mit Vitamin C, Coenzym Q10, Spirulina und anderen antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen können Bestandteil einer regelmäßigen Hautpflegeroutine sein.

Welche Ergebnisse sind von einer antioxidativen Hautpflege zu erwarten?

Welche Veränderungen durch eine regelmäßige antioxidative Hautpflege möglich sind, hängt stark vom individuellen Hautzustand, vom Ausmaß bereits vorhandener Veränderungen, vom Alter sowie von den verwendeten Pflegeprodukten ab. Deshalb lassen sich keine identischen Ergebnisse für jede Person vorhersagen. Es können lediglich allgemeine Tendenzen beschrieben werden.

Bei regelmäßiger Hautpflege Mögliche Ergebnisse
Bei regelmäßiger Anwendung Der Teint kann frischer und ausgeglichener wirken. Die Haut kann besser durchfeuchtet und geschmeidiger wirken. Spannungsgefühle und Trockenheit können abnehmen.
Bei längerfristiger Pflege Das Erscheinungsbild von Pigmentflecken und Pickelmalen kann sich verbessern.
Mit der Zeit Die Haut kann straffer und elastischer wirken. Feine, oberflächliche Linien können weniger ausgeprägt erscheinen.

Wie schnell sich Veränderungen zeigen, kann auch von der Formulierung der verwendeten Pflegeprodukte abhängen. So enthält Kosmetik in Form eines Serums häufig – jedoch nicht grundsätzlich – höhere Konzentrationen bestimmter Wirkstoffe als eine Creme. Auch die Regelmäßigkeit der Anwendung spielt eine wichtige Rolle. Werden einzelne Schritte der Pflegeroutine häufig ausgelassen oder Produkte nur unregelmäßig verwendet, können sichtbare Ergebnisse entsprechend länger auf sich warten lassen.

Lassen sich verschiedene Antioxidantien miteinander kombinieren oder „neutralisieren“ sie sich gegenseitig?

In vielen Fällen lassen sich unterschiedliche Antioxidantien in der Hautpflege miteinander kombinieren. Ihre Wirkmechanismen können sich ergänzen. Werden beispielsweise Produkte mit Fulleren zusammen mit Vitamin-C-haltiger Pflege eingesetzt, können verschiedene antioxidative Eigenschaften miteinander verbunden werden. Vitamin C kann zu einem gleichmäßigeren, strahlenderen Hautbild beitragen und das Erscheinungsbild von Pigmentierungen reduzieren, während Fulleren dabei helfen kann, reaktive Sauerstoffspezies zu neutralisieren.

Kosmetik mit Antioxidantien im Sortiment von Plamine

Die Hautbarriere unterstützen

Eine intakte Hautbarriere hilft der Haut, sich besser gegen äußere Belastungen zu schützen, die oxidativen Stress begünstigen können. Zur Unterstützung der Barrierefunktion können Pflegeprodukte mit Fettsäuren, Ceramiden, Peptiden und anderen Inhaltsstoffen eingesetzt werden, die die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut unterstützen.

Unterstützung der Hautbarriere mit Plamine-Produkten

  • Emollient Rich Cream mit Kollagen, Hyaluronsäure und einem Ceramid-Komplex unterstützt die Pflege der Hautbarriere und hilft, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Plamine Hybrid Oil enthält einen Komplex verschiedener Inhaltsstoffe, die zur Pflege und zum allgemeinen Erscheinungsbild der Haut beitragen.

Lassen sich oxidativer Stress und seine Folgen vollständig beseitigen?

Hat oxidativer Stress der Haut bereits zu tiefen Linien und ausgeprägten Falten im Gesicht beigetragen, lassen sich solche Veränderungen durch Hausmittel oder kosmetische Pflege allein in der Regel nicht vollständig rückgängig machen. Je länger sich verschiedene Schädigungen angesammelt haben, desto schwieriger ist es, sichtbare Veränderungen vollständig auszugleichen. Hinzu kommen weitere belastende Faktoren wie unausgewogene Ernährung, Rauchen oder chronische Erkrankungen.

Oxidativen Stress vollständig zu vermeiden, ist praktisch nicht möglich, da oxidative Prozesse zu den natürlichen Vorgängen im Organismus gehören. Möglich ist jedoch, vermeidbare Belastungen zu reduzieren, weitere oxidative Belastungen möglichst gering zu halten und dem Körper gute Voraussetzungen für Regeneration und Anpassung zu geben.

Welche Veränderungen sind trotzdem möglich?

Die Haut besitzt eine natürliche Fähigkeit zur Regeneration, die insbesondere in jüngeren Jahren ausgeprägter ist. Mit einer konsequenten und ganzheitlichen Hautpflege können deshalb durchaus sichtbare Verbesserungen erreicht werden. Der Hautton kann gleichmäßiger wirken, feine Trockenheitsfältchen können weniger sichtbar werden und empfindliche, zu Irritationen neigende Haut kann sich beruhigen.

Was kann dabei helfen?

Besonders wichtig ist es, beeinflussbare Ursachen zu reduzieren. Dazu können Rauchen, chronischer Schlafmangel, intensive körperliche Belastung ohne ausreichende Erholungsphasen und andere Faktoren gehören, die oxidativen Stress verstärken. Moderate, regelmäßige Bewegung kann dagegen sinnvoll sein und zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung die allgemeine Gesundheit unterstützen. Wird dies durch eine passende Hautpflege ergänzt, entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der sich positiv auf das Erscheinungsbild und die Widerstandsfähigkeit der Haut auswirken kann.

Was reicht meistens nicht aus, um die Auswirkungen von oxidativem Stress zu reduzieren?

Nur antioxidative Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder ausschließlich kosmetische Produkte zu verwenden, ist in der Regel kein umfassender Ansatz, wenn gleichzeitig belastende Lebensgewohnheiten unverändert bleiben. Rauchen, chronischer Schlafmangel und dauerhaft starker Stress können die positiven Effekte einer ausgewogenen Ernährung und einer sorgfältigen Hautpflege teilweise abschwächen.

Fazit

Oxidativer Stress ist kein Prozess, vor dem man grundsätzlich Angst haben muss. Oxidative Reaktionen gehören zum normalen Stoffwechsel und finden täglich im Körper statt. Entscheidend ist das Gleichgewicht zwischen der Bildung reaktiver Sauerstoffspezies und den antioxidativen Schutzmechanismen des Organismus. Für die Haut bedeutet das: Eine konsequente Pflege, ausreichender UV-Schutz, eine ausgewogene Ernährung mit antioxidativen Nährstoffen und der Verzicht auf belastende Gewohnheiten können dazu beitragen, oxidativen Stress zu reduzieren und einer vorzeitigen Hautalterung entgegenzuwirken.

FAQ

Was ist oxidativer Stress der Haut einfach erklärt?

Oxidativer Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen beziehungsweise reaktiven Sauerstoffspezies und den antioxidativen Schutzmechanismen gestört ist. Diese hochreaktiven Moleküle können mit anderen Molekülen reagieren und deren Struktur verändern. Davon können unter anderem Proteine wie Kollagen und Elastin betroffen sein. Dadurch kann die Haut mit der Zeit an Spannkraft und Elastizität verlieren und anfälliger für sichtbare Falten, Trockenheit oder Pigmentveränderungen werden.

Woran erkenne ich, dass meine Haut unter oxidativem Stress leiden könnte?

Mögliche Anzeichen können Trockenheit, ein Verlust an Spannkraft, ein fahler oder müder wirkender Teint sowie eine verzögerte Regeneration kleiner Hautverletzungen sein. Allerdings sind diese Symptome nicht spezifisch für oxidativen Stress und können auch andere Ursachen haben, beispielsweise bestimmte Erkrankungen, äußere Belastungen oder eine beeinträchtigte Hautbarriere. Verschiedene Ursachen können gleichzeitig auftreten.

Antioxidantien in der Hautpflege oder in der Ernährung: Was ist für die Haut effektiver?

Ein kombinierter Ansatz ist sinnvoll. Antioxidativ wirkende Inhaltsstoffe in Cremes, Lotionen oder Seren werden direkt auf die Haut aufgetragen und können dort Bestandteil der äußeren Schutz- und Pflegeroutine sein. Antioxidativ wirkende Nährstoffe aus einer ausgewogenen Ernährung unterstützen dagegen den gesamten Organismus. Ernährung und äußerliche Pflege erfüllen somit unterschiedliche Aufgaben und können sich gegenseitig ergänzen.

Lassen sich Hautschäden durch oxidativen Stress vollständig rückgängig machen?

Einige bereits ausgeprägte Veränderungen, beispielsweise tiefe Falten, lassen sich mit kosmetischen Pflegeprodukten allein nicht vollständig rückgängig machen. Andere sichtbare Veränderungen können jedoch positiv beeinflusst werden. Dazu können Pigmentflecken, oberflächliche Trockenheitsfältchen, ein ungleichmäßiger Teint oder bestimmte entzündlich wirkende Hautreaktionen gehören. Wie deutlich eine Verbesserung ausfällt, hängt vom individuellen Hautzustand und von den jeweiligen Ursachen ab.